Philosophie
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Reiten nach Gefühl, bis in die Tiefe der Wahrheit des Pferdes. Auf der nie endenden Suche nach Balance, Leichtigkeit und echter Verbindung. Mein Ziel ist es, alles für das Pferd zu tun, damit es körperlich und mental gesund bleibt und seinen Reiter möglichst lange mit Freude tragen kann.
Reiterlich habe ich den vertikalen Weg eingeschlagen – einen Weg, der sich an der Reitkunst der alten Meister wie Nuno Oliveira, François Baucher, Gustav Steinbrecht und weiteren orientiert. Heute wird dieser Weg unter anderem durch die Oliveira Stables in Waal und Manuel Jorge de Oliveira weitergetragen.
Durch dieses Reiten und Gymnastizieren versucht man, bis an die Wahrheit des Pferdes zu gelangen. Das Pferd wird jeden Tag aufs Neue mobilisiert, gestärkt und in seiner Balance gefördert. Es geht nicht darum, nach einer perfekten Trainingseinheit zu suchen, sondern nach ehrlichen Momenten von Leichtigkeit, Vertrauen und Harmonie.
Dieser Weg beginnt für mich nicht erst im Sattel, sondern bereits am Boden. Durch die Handarbeit schaffe ich eine wichtige Grundlage für Vertrauen, Kommunikation und Kräftigung. Das Pferd lernt, seinen Körper bewusster einzusetzen, beweglicher zu werden und sich Schritt für Schritt besser zu tragen. Gleichzeitig entsteht eine feine Verständigung zwischen Mensch und Pferd, die später auch unter dem Reiter spürbar wird.
Auch Pferde mit schwieriger Vergangenheit bekommen auf diesem Weg die Möglichkeit, körperlich und seelisch wieder aufzublühen und zu stolzen, ausdrucksstarken Pferden zu werden.
(Hierzu sehr empfehlenswert: Die Bücherreihe Vertikal 1 – 3, Vertikal Kids 1 – 2
und Film Vertikal 1 - 3)
"There`s a voice that doesn`t use words. Listen."
